Den demografischen Wandel in der Textil- und Bekleidungsbranche gestalten

Dr. Uwe Mazura – Hauptgeschäftsführer Gesamtverband textil mode:

„Unsere Branche hat überdurchschnittlich viele ältere Beschäftigte. Daher ist sowohl die betriebliche Gesundheitsförderung als auch die rechtzeitige Suche nach jüngeren Fachkräften wichtig, damit die Kompetenz generationenübergreifend im Unternehmen gehalten werden kann. Hier können auch Kurzschulungen in den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz helfen, die Mitarbeiter wirksam zu unterstützen.“ 

 

Manfred Menningen – IG Metall Vorstand, Fachbereich Tarifpolitik:

„Der demografische Wandel holt den klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz endlich aus seinem Dornröschenschlaf. Wenn Personalabteilungen gemeinsam mit Betriebsräten sich anstrengen, kann die Herausforderung gerade noch bewältigt werden. Das Projekt textil-fit hat bewiesen, dass es geht.“

 

Hans Szymanski – Vorstandsvorsitzender BIT e.V. und Projektleiter textil-fit:

„Die demografische Entwicklung wird in Zukunft einen entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbssituation haben: In den Unternehmen verlagert sich die Rolle der betrieblichen Leistungsträger zunehmend auf den wachsenden Anteil älterer Beschäftigter. Diese zu halten und zu fördern ist ein wichtiges Ziel. Eine ganzheitliche Betrachtung der betrieblichen Demografie ist dabei notwendig: Altersstruktur, Belastungen an den Arbeitsplätzen, Qualifikationen.“

 

Ansgar van Clewe – Geschäftsführer der Gerhard van Clewe GmbH & Co. KG:

„Das Gesundheits- & Wissensmanagement hat besonders zurzeit des demographischen Wandels eine essentielle Bedeutung. Für die Unternehmensentwicklung ist es besonders wichtig, die Arbeit so zu gestalten, dass körperliche Belastungen verringert und besonders ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alternsgerecht ihrer Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden. Ebenso ist es dringend erforderlich, das "hohe Gut" des Betriebswissens der erfahrenen älteren Belegschaft an die jüngeren Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben.“

 

Udo Waden – Produktionsleiter Coats Opti Germany GmbH:

„Das textil-fit-Team schulte die Führungskräfte und Betriebsräte anhand von Beispielen aus den Belastungsanalysen zum Thema „alternsgerechte Arbeitsgestaltung“. Hierdurch wurde die Sensibilität für Belastungen am Arbeitsplatz geschärft. Führungskräfte, Betriebsräte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Coats Opti Germany GmbH betrachten heute und in Zukunft die Arbeitsplätze in Punkto Arbeitsbelastung mit anderen Augen.“

 

Gerd Jansen – Betriebsratsvorsitzender IBENA Textilwerke GmbH:

„Dem Erhalt der körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz muss höchste Priorität eingeräumt werden. So gehört das Thema Wie kann die Arbeit alter(n)sgerecht aussehen? in jede Betriebsratssitzung. Es gilt: Jeder Arbeitsplatz kann optimiert werden.“

 

 

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